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Suzhou ist weniger ein Reiseziel als vielmehr ein berauschender Zauber, der die Seele gefangen nimmt. Ein Spaziergang durch die Gassen fühlt sich an wie die Berührung mit kühlem Nebel an einem ruhigen Morgen – ein Gefühl, so glatt und flüchtig wie feine Seide. Die Stadt besitzt eine ätherische Schönheit, die sie von den Östlichen Wu und der romantischen Song-Dynastie geerbt hat; sie ist nicht bloß eine Ansammlung von Sehenswürdigkeiten, sondern eine Stadt, die selbst ein vergrößerter Garten ist. Sie hat ihren 2.500 Jahre alten Kern aus parallel verlaufenden Flüssen und Straßen bewahrt und dabei die Grandiosität anderer Hauptstädte vermieden, um eine zarte, fast geisterhafte Eleganz zu bewahren, die unter einem schmalen silbernen Mond im Gedächtnis bleibt.
Um das wahre Suzhou zu sehen, muss man sich über die berühmten Tore des Gartens des bescheidenen Beamten, des Gartens des Verweilens, des Löwenwald-Gartens und des Canglang-Pavillons hinauswagen, um den eigentlichen Puls der Stadt in ihren labyrinthartigen Gassen zu finden. Erlebe die geschäftige Energie der Shantang-Straße, wo der Fluss von der Duoseng-Brücke in Richtung der schiefen Tigerhügel-Pagode fließt. Dieselbe raffinierte Sensibilität erstreckt sich auch auf die Altstadt von Tongli, wo der Garten des Rückzugs und der Reflexion, die Gengle-Halle, die Mingqing-Straße und der Tongli-Feuchtgebietspark von fünfzehn Flüssen und neunundvierzig Steinbrücken umschlossen werden.
Die Seele von Suzhou liegt im Kontrast zwischen poetischer Einsamkeit und warmer, irdischer Vitalität. Die Stille lebt in den mondbeschienenen Reflexionen auf dem Suzhou-Fluss, dem Kaiserkanal, dem Tai-See und dem Yangcheng-See, wo die Glocke des Hanshan-Tempels auf dem Gusu-Berg wie ein Seufzer aus einer untergegangenen Dynastie widerhallt. Die Wärme steigt im morgendlichen Aroma von Shengjian-Brötchen, dem knusprigen Wadisu und den herzhaften Zhuangyuan-Schweinefüßen von Tongli sowie der Süße von fermentiertem Osmanthus-Reis auf, der von einem Ruderboot aus serviert wird. Wenn du den singenden Kadenzen des Suzhou-Pingtan oder dem Lied einer Bootsfrau lauschst, das über das Wasser weht, fühlt sich jede Begegnung wie ein Geschenk des Schicksals an. Tritt weg von den Menschenmassen und ruhe dich in einem Rattanstuhl im Schatten einer Gasse aus. Hier, in der verborgenen Anmut des Gartens des Meisters der Netze oder den gewundenen Korridoren des Gartens der Kultivierung, regt sich leise etwas in dir.
Suzhou ist weniger ein Reiseziel als vielmehr ein berauschender Zauber, der die Seele gefangen nimmt. Ein Spaziergang durch die Gassen fühlt sich an wie die Berührung mit kühlem Nebel an einem ruhigen Morgen – ein Gefühl, so glatt und flüchtig wie feine Seide. Die Stadt besitzt eine ätherische Schönheit, die sie von den Östlichen Wu und der romantischen Song-Dynastie geerbt hat; sie ist nicht bloß eine Ansammlung von Sehenswürdigkeiten, sondern eine Stadt, die selbst ein vergrößerter Garten ist. Sie hat ihren 2.500 Jahre alten Kern aus parallel verlaufenden Flüssen und Straßen bewahrt und dabei die Grandiosität anderer Hauptstädte vermieden, um eine zarte, fast geisterhafte Eleganz zu bewahren, die unter einem schmalen silbernen Mond im Gedächtnis bleibt.
Um das wahre Suzhou zu sehen, muss man sich über die berühmten Tore des Gartens des bescheidenen Beamten, des Gartens des Verweilens, des Löwenwald-Gartens und des Canglang-Pavillons hinauswagen, um den eigentlichen Puls der Stadt in ihren labyrinthartigen Gassen zu finden. Erlebe die geschäftige Energie der Shantang-Straße, wo der Fluss von der Duoseng-Brücke in Richtung der schiefen Tigerhügel-Pagode fließt. Dieselbe raffinierte Sensibilität erstreckt sich auch auf die Altstadt von Tongli, wo der Garten des Rückzugs und der Reflexion, die Gengle-Halle, die Mingqing-Straße und der Tongli-Feuchtgebietspark von fünfzehn Flüssen und neunundvierzig Steinbrücken umschlossen werden.
Die Seele von Suzhou liegt im Kontrast zwischen poetischer Einsamkeit und warmer, irdischer Vitalität. Die Stille lebt in den mondbeschienenen Reflexionen auf dem Suzhou-Fluss, dem Kaiserkanal, dem Tai-See und dem Yangcheng-See, wo die Glocke des Hanshan-Tempels auf dem Gusu-Berg wie ein Seufzer aus einer untergegangenen Dynastie widerhallt. Die Wärme steigt im morgendlichen Aroma von Shengjian-Brötchen, dem knusprigen Wadisu und den herzhaften Zhuangyuan-Schweinefüßen von Tongli sowie der Süße von fermentiertem Osmanthus-Reis auf, der von einem Ruderboot aus serviert wird. Wenn du den singenden Kadenzen des Suzhou-Pingtan oder dem Lied einer Bootsfrau lauschst, das über das Wasser weht, fühlt sich jede Begegnung wie ein Geschenk des Schicksals an. Tritt weg von den Menschenmassen und ruhe dich in einem Rattanstuhl im Schatten einer Gasse aus. Hier, in der verborgenen Anmut des Gartens des Meisters der Netze oder den gewundenen Korridoren des Gartens der Kultivierung, regt sich leise etwas in dir.
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