Reise & Planung für neue Reiseziele veröffentlicht. Kostenloser Versand in die meisten Länder der Welt.
Kostenloser Versand in die meisten Länder der Welt.
Auf dem diesjährigen Xiangshan-Campus der Chinesischen Kunstakademie findet man sich gut zurecht; die Ausstellungen konzentrieren sich nahe dem Südtor und dem Nordtor. Im Bereich des Nordtors befinden sich Gebäude 8 (die Sporthalle), die Fakultät für Skulptur und öffentliche Kunst, die Fakultät für Animation und Spiele sowie die Filmschule. Meiner Meinung nach sind die beiden mittleren Fakultäten, Animation und Spiele sowie Film, visuell am lohnendsten und für allgemeine Besucher am zugänglichsten. Die Zone am Südtor umfasst das EDNA Joint Institute, die Fakultät für Kunsthandwerk und das China Museum of Design. Die ersten beiden Orte konzentrieren sich hauptsächlich auf Raumdesign, Umweltdesign und Interaktionsdesign, während das China Museum of Design Arbeiten aus den Bereichen Film, Skulptur, Keramik und eine kleine Auswahl an Architektur beherbergt.
Alles in diesem Beitrag wurde im Museum der Chinesischen Kunstakademie aufgenommen. Nicht weit vom Eingang im ersten Stock stößt du auf die in Foto 3 gezeigte Installation. Die gedämpfte, bedrückende Beleuchtung schafft ein vollständig immersives Besuchserlebnis. Das Werk rekonstruiert ein in einer vergangenen Epoche eingefrorenes Arbeitszimmer: Die Wände sind dicht mit alten Fotografien und Manuskriptcollagen bedeckt, wobei jedes Fragment einen anderen Moment der Zeit heraufbeschwört; der runde Tisch in der Mitte ist von Dokumenten und Materialien überwuchert, als würde eine unvollendete Arbeit noch immer still weiterlaufen. In der Luft schwebende Bücher, deren Seiten mitten im Umblättern erstarrt sind, ersetzen jede menschliche Hand, halten die Zeit an und ziehen Besucher in das hinein, was wie ein erwachtes Fragment von Geschichte und persönlicher Erinnerung wirkt. In der Nähe hängen Schweizer Nachdruckplakate zweier Filme aus den 1940er-Jahren: „Time in the Sun“ und „¡Que viva México!“
Die ersten beiden Fotos zeigen eine kuratierte Auswahl von Sammlerstücken aus der diesjährigen CAA-Ausstellung, darunter einen Filmprojektor und verstreute zeitgeschichtliche Materialien mit Titeln wie das vieraktige Theaterstück Fangcao Tianya, Gorkis „Ausgewählte Werke: Die Mutter“, „Essays über Film“, „Under the Eaves of Shanghai“, „Annals of Theatre“, „The Contract Workers“ und die Zeitschrift Art Monthly. Die Ausstellung im gesamten ersten Stock widmet sich im Großen und Ganzen der historischen Entwicklung der Montage als filmischer Grammatik und einer Neubewertung etablierter Vorstellungen der Filmgeschichte. Über die Untersuchung der sensorischen Anregung in Kunstwerken nähert sie sich einem Verständnis der Ursprünge menschlicher Intelligenz und der Natur.




We use cookies to optimize your experience, analyze usage, and personalize content. Your continued browsing indicates consent to our cookie usage and the sharing of site interaction data with our marketing and analytics partners.