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Hupao-Quelle: Als drittschönste Quelle Chinas gilt

TIGER QUELLE

2 BIS 3 STUNDEN
2026/03/14

Sobald man durch das Tor tritt, betritt man einen hohen Wald aus Mammutbäumen. Sonnenlicht fällt durch die Blätter und erzeugt wechselnde Licht und Schattenflecken, die sich wunderbar fotografieren lassen. Das Plätschern der Quelle über die Steine und die klaren Rufe der Vögel beruhigen den Geist auf der Stelle.

Folgt man dem Steinweg, erblickt man bald eine steinerne Tigerskulptur. Fotografiert man sie aus der Distanz vor dem bewaldeten Hang, entsteht eine Szenerie voller klassischer chinesischer Berglandschaftsstimmung.

Der Legende nach errichtete einst ein Mönch hier seine Hütte, litt jedoch schwer, da es in den Bergen kein Wasser gab. Eines Nachts träumte er von einem göttlichen Wesen, das ihm sagte, zwei Tiger würden ihm zu Hilfe kommen. Am nächsten Tag erschienen tatsächlich zwei Tiger vor seiner Hütte und begannen, den Boden aufzukratzen. Bald darauf brach eine klare Quelle hervor. So erhielt der Ort den Namen Tigertraum Quelle.

Als ich als Kind hierher zum Wandern kam, sah ich oft ältere Männer, die riesige Plastikflaschen trugen, von der Art, wie man sie auf Wasserspender im Büro setzt. Sie füllten sie mit Quellwasser und trugen sie schwer beladen den Berg hinunter. Das Wasser der Tiger Quelle und der Longjing Tee gelten oft gemeinsam als die beiden lokalen Kostbarkeiten, und sie werden ihrem Ruf wirklich gerecht.

Steigt man ein Stück weiter den Berg hinauf, erreicht man den Han Hui Pavillon, benannt nach der Art, wie das Sonnenlicht den Pavillon in einen sanften Schein zu hüllen scheint. Etwas weiter befinden sich zwei symmetrische Teiche links und rechts. Früher wurden hier Fische ausgesetzt, heute liegen in den Teichen meist Münzen, die Besucher als Wunsch hineingeworfen haben. Das Wasser ist so klar, dass jeder Stein am Grund deutlich sichtbar ist.

Auch die Architektur der Tiger Quelle ist sehenswert. Es gibt einen Innenhof und einen Glockenturm, und die Haupthalle war einst Teil eines Tempelkomplexes. Heute wurde ein Teil des Raums in ein Teehaus verwandelt. Man kann sich hinsetzen, eine Kanne Longjing mit Wasser der Tiger Quelle aufbrühen und einfach eine Weile verweilen. Das Teehaus ist jedoch nicht immer geöffnet, an ruhigen Tagen mit wenigen Besuchern bleibt es oft geschlossen.

Geht man weiter, erreicht man den Ji Gong Stupa Innenhof. Der Überlieferung nach verstarb Ji Gong genau hier, und die Stupa hinter dem Innenhof birgt seine Reliquien.

Eine weitere Person, die eng mit der Tiger Quelle verbunden ist, ist Meister Hongyi, auch bekannt als Li Shutong. Als er zum ersten Mal nach Hangzhou kam, unterrichtete er an der heutigen Hangzhou High School, damals bekannt als Erste Provinzielle Normalschule Zhejiangs, wo er Kunst und Musik lehrte. Später beeinflusst von Ideen wie dem Fasten zur Selbstkultivierung in Japan, entschied er sich, im Dinghui Tempel an der Tiger Quelle Mönch zu werden und nahm den Dharma Namen Hongyi an.

Viele Menschen versuchten damals, ihn davon abzubringen. Manche knieten stundenlang, manche reisten weite Strecken, doch er blieb fest in seinem Entschluss, das weltliche Leben hinter sich zu lassen. Später verstarb er in Quanzhou, und ein Teil seiner Reliquien wurde zurück zur Tiger Quelle gebracht, dem Ort, an dem er einst seine Gelübde abgelegt hatte.

Eintritt: 15 RMB. Der Eintritt ist kostenlos mit einer Hangzhou Park Karte.

Anreise: Es ist hier sehr schwer, ein Taxi zu bekommen, besonders am Wochenende, da der nahegelegene Zoo große Menschenmengen anzieht. Planen Sie im Voraus und buchen Sie Fahrten für Ankunft und Abreise frühzeitig. Wer nicht sehr früh am Morgen anreist, sollte besser nicht mit dem eigenen Auto fahren. Parkplätze sind begrenzt und schnell belegt.

Junge Frau in einem rosafarbenen Kleid vor dem runden Mondtor an der Hupao Quelle in Hangzhou
Woman in a flowing pink dress posing against the stone calligraphy wall at Hupao Spring in Hangzhou
Portrait of a young woman in a pink dress beside the calligraphy wall at Tiger Spring Hangzhou
Full‑length view of a woman in pink walking by the traditional calligraphy wall at Tiger Spring
Close‑up of a woman in a pink dress touching the calligraphy wall at Hupao Spring