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Beginnen wir direkt mit der Reiseroute:
Tag 1: Drei Gassen und sieben Gänge (früh hingehen – am Nachmittag ist es voll) – Lin-Zexu-Gedenkhalle – Xichan-Tempel – Fudao-Himmelsweg
Tag 2: Ehemaliges Wohnhaus von Lin Zexu – Kreativpark Yishan der Universität Fuzhou – West Lake Park – Fujian-Museum (betrachte dies als alternative Version von Tag 1 – die Orte liegen alle in der Nähe. Wenn du einen vierten Tag hast, lohnt sich die Erkundung.)
Tag 3: Shang Xia Hang Fuzhou – Jugendplatz Fuzhou – Yantai Hill (mit dem Daguang Art Museum, Rusden Phipps & Co., dem Alten Französischen Konsulat, der Shicuo-Kirche, dem ehemaligen US-Konsulat und dem Hwa Nan College) – Wanchun Lane
Tag 4: Achtzehn Szenerien des Drum Mountain – Yongquan-Tempel
Fuzhous Top-Sehenswürdigkeiten: Von historischen Gassen bis zu Tempeln am Hang
Im Mittelpunkt jeder Fuzhou-Reise stehen die berühmten Drei Gassen und sieben Gänge – lokal als Sanfang Qixiang bekannt. Die drei Gassen Yijin, Wenru und Guanglu liegen westlich der Nanhou-Straße, während sich die sieben Gänge Yangqiao, Langguan, Ta, Huang, Anmin, Gong und Jipi östlich davon erstrecken. Das Viertel wird oft als lebendes Fossil des alten chinesischen Stadtbezirkssystems und als Museum von Wohnhäusern aus der Ming- und Qing-Zeit bezeichnet. Es verkörpert den Rhythmus des alten Fuzhou, auch wenn die zunehmende Kommerzialisierung ihm inzwischen das lebhafte Treiben eines modernen Marktplatzes verleiht.
Dennoch gehört es zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Fuzhous. Hier findest du die Wohnhäuser und Gedenkstätten literarischer und politischer Persönlichkeiten wie Bing Xin, Lin Zexu, Lin Juemin und Yan Fu. Auch der berühmte herzförmige Baum der Stadt steht hier still – ein kleines Symbol der Liebe, verwurzelt im alten Herzen Fuzhous.
Unter diesen Orten ist die Lin-Zexu-Gedenkhalle besonders bewegend – eine Würdigung dieses aufrechten und unbestechlichen Reformators der Qing-Dynastie. Die Ausstellungen zeichnen seinen Weg von Peking nach Guangdong nach, dokumentieren seinen Kampf gegen das Opium und sein späteres Exil in Xinjiang. Seine „Zehn Regeln zur Selbstkultivierung“ wirken bis heute nach und bieten moralische Orientierung in einer Welt, die Zurückhaltung und Integrität oft vergisst.
Tempel, Parks und Momente der Ruhe
Fuzhous Tempel gehören zu den friedlichsten Rückzugsorten der Stadt. Der Xichan-Tempel, der einst als einer der berühmten Tempel der Provinz Fujian galt, bietet stille Höfe und eine hoch aufragende Guanyin-Statue. Für viele Besucher wirkt jedoch der Yongquan-Tempel, hoch oben auf dem Drum Mountain (Gushan), noch ruhiger und majestätischer.
Schlendere über den Fudao Skywalk, einen malerischen erhöhten Weg durch die Hügel der Stadt, oder lege im West Lake Park eine Pause ein, wo Pavillons und von Weiden gesäumte Wasserflächen an den Westsee von Hangzhou erinnern. Im Park bietet das Fujian-Museum einen aufschlussreichen Überblick über die Kunst und das kulturelle Erbe der Provinz – ähnlich wie das Zhejiang-Museum auf Hangzhous eigenem Gu Shan (Solitary Hill).
Shang Xia Hang Fuzhou erkunden: Zwischen alten und neuen Schichten
Shang Xia Hang Fuzhou (auch Shangxiahang geschrieben) lässt Fuzhous kaufmännische Vergangenheit sichtbar werden: gepflasterte Gassen, rote Backsteinfassaden und Arkaden, erfüllt vom Duft nach Tee und altem Holz. Obwohl sich moderne Cafés und Boutiquen angesiedelt haben, bewahrt das Viertel Spuren seines Charmes aus der Zeit der Republik. Die Tore mit roten Mauern und das nostalgische Story Storage Bureau (ein kleines Kunsthandwerksgeschäft) fühlen sich an wie eine Reise in den Beginn des 20. Jahrhunderts.
Ein kurzer Spaziergang führt zur Fuzhou Youth Plaza am Ufer des Min-Flusses. Von hier aus überquerst du die Brücke zum Yantai Hill Park, einer der landschaftlich schönsten Sehenswürdigkeiten Fuzhous, gesäumt von historischen Gebäuden wie dem ehemaligen Französischen Konsulat und der Shicuo-Kapelle. Blicke nach oben: Die verwitterten gelben Fassaden erzählen noch immer Geschichten von Zeit und Handel.






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