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Im Herzen Hamburgs erstreckt sich Planten un Blomen über 45 Hektar und bildet eine grüne Oase, umgeben von Einkaufsboulevards, den Kongress- und Ausstellungshallen der Stadt sowie dem lebhaften Stadtteil St. Pauli. Das Gelände entfaltet sich in einer Reihe unterschiedlicher Landschaften: dem duftenden Rosengarten, dem besinnlichen Japanischen Garten, den Parkanlagen Große Wallanlagen und Kleine Wallanlagen entlang des Verlaufs der alten Stadtmauern sowie dem ehrwürdigen Alten Botanischen Garten. Außerdem gibt es eine weitläufige Freiluft-Eisbahn, auf der Inline-Skater durch das warme Sommerlicht gleiten.
Überall in diesem weitläufigen Park ziehen sich großzügige Rasenflächen zwischen stillen Bächen und spiegelglatten Teichen dahin und schirmen den Lärm der Stadt sanft ab. Ob du als Einheimischer eine Pause vom täglichen Rhythmus suchst oder als Reisender von weit her kommst – hier findet sich leicht ein privater Winkel voller Ruhe und Freude, eine Insel der Gelassenheit inmitten des Großstadtstroms.
Der Pavillon, der sich im Wasser spiegelt, war ein Geschenk von Hamburgs Partnerstadt Osaka in Japan. Er wurde 1990 fertiggestellt und eröffnet und ist bis heute eines der wenigen Teehäuser Deutschlands, die vollständig nach traditionellen japanischen Architekturprinzipien errichtet wurden. Ein sorgfältig angelegter japanischer Garten umgibt das Bauwerk und hüllt es in eine stille Eleganz. Besucher können durch seine Wege schlendern oder an einer authentischen Teezeremonie teilnehmen, einem über Jahrhunderte verfeinerten Ritual, das Anmut und Achtsamkeit der japanischen Teekultur offenbart. Aufführungen und Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit; an ausgewählten Tagen veranstalten ehrenamtliche Gastgeber und Teemeister offene Zeremonien und laden Gäste ein, diese lebendige Kunstform zu erleben.
Im Norden ragt in der Ferne der Heinrich-Hertz-Turm auf, Hamburgs Fernsehturm – eine unverwechselbare weiße Spitze und das höchste Bauwerk der Stadt, das unter Deutschlands Sendetürmen den sechsten Platz einnimmt. Wie in vielen großen deutschen Städten ist er zugleich Wahrzeichen und Instrument. Benannt nach dem in Hamburg geborenen Physiker Heinrich Hertz, dessen Experimente im 19. Jahrhundert die Existenz elektromagnetischer Wellen bewiesen, erfüllt der Turm bis heute seinen ursprünglichen Zweck: Er sendet Radio- und Fernsehsignale über die Skyline – ein modernes Echo jener Entdeckungen, die unsichtbare Wellen erstmals für die Menschheit greifbar machten.






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