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Der Laoyuhe-Feuchtpark liegt nahe dem Dianchi und bietet außerdem einen schönen Blick auf die weiter entfernten Westberge. Bekannt ist der Park für sein dichtes Grün; die Vegetationsdecke beträgt über 80 Prozent. Von Herbst bis Frühling kommen Jahr für Jahr Möwen hierher, die oft als Boten Sibiriens beschrieben werden. Man kann beobachten, wie sie spielen, nach Futter suchen, rufen oder einfach treiben und sich ausruhen.
Auf der anderen Seite des Wassers ist die Wanshou-Jien-Pagode im Dorf Haiyan schon von Weitem zu sehen. Im Park erstrecken sich weitläufige Feuchtgebiete und offene Wasserflächen. Im Wasser leben viele Fischarten, außerdem gibt es eine große Vielfalt an Wasserpflanzen.
Jenseits der Naturlandschaft gibt es auch kulturelle Sehenswürdigkeiten und historische Relikte, darunter den Alten Kai von Laoyuhe und die Alte Brücke von Laoyuhe. Der Name Laoyuhe stammt von dem flussaufwärts gelegenen Fluss Laoyuhe, einem der Zuflüsse des Dianchi. Während der Qing-Dynastie war er auch als Sanbanqiao-Fluss bekannt. Später bemerkte man, dass hier während der Überschwemmungen in der Regenzeit mehr Fische und Garnelen zu finden waren und man sie gut fangen konnte – daher der heutige einfache und direkte Name. Nach der Sanierung der Wasserqualität erfüllt das Gebiet heute sowohl ökologische als auch landschaftliche Funktionen.
Wenn du gute Fotos machen möchtest, bietet der Park fotogene Orte wie Haine aus Morgenmammutbäumen, Hortensiengärten und Tulpenfelder und ist deutlich weniger überlaufen als der Bereich am Haigeng-Damm am Dianchi in Kunming. Am einfachsten erkundest du ihn, indem du ein Taxi bis zum Ausstiegspunkt nimmst und direkt zum Seeufer gehst. Wenn du nach links gehst, erreichst du einen kostenpflichtigen Fotospot, an dem sich viele Reisefotografen versammeln. Du musst keinen Fotografen buchen, wenn du lieber selbst fotografierst. Der Bereich ist leicht zu erkennen: Dort stehen einige kleine Tische und Liegestühle, und in der Nähe befindet sich ein Baum, der auch im Winter gut zu erkennen ist. Hinter diesem Punkt endet der Weg, und vor dir liegt nur noch Feuchtgebiet. Die Gegend um diesen allein stehenden Baum eignet sich besonders gut für Fotos; manchmal kannst du die Fotografen dort auch um etwas süßes Brot bitten, um die Möwen zu füttern.
Outfit-Tipp: ein weißes Kleid mit einem Sonnenhut. Für noch mehr Stimmung kannst du eine Zeitung, eine Sonnenbrille oder einen Schleier mitbringen.
Aktivitäten in der Nähe: transparente Boote auf dem Wasser und Camping.
Kosten: kostenlos. Der Uferbereich ist ziemlich offen und hat nur wenige Verkaufsstände, daher empfiehlt es sich, eigene Snacks mitzubringen. Restaurants sind in der Regel nur einen kurzen Fußweg vom Wasser entfernt.




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